Ist Fleisch Gift für uns?

Der Mensch ist ein Pflanzenfresser! – Wirklich?

Warum ich KEIN „Veganer“ bin – Teil 5

Eine Rechtfertigung die, die Sprecher für den Veganismus immer wieder vorbringen ist, daß der Mensch von Natur aus ein Pflanzenfresser sei. Zum Beweis wird unser langer Darm und unser Gebiß heran gezogen, sowie die China-Study, die belegt, daß tierisch Produkte Krebs erzeugen. Ich habe mir die Erklärungsversuche warum das alles so ist nun schon oft angehört und gelesen…

Aber, sie überzeugen mich einfach nicht!

Ich kann in uns Menschen nach wie vor nur Allesfresser erkennen. Allesfresser mit dem Schwerpunkt auf pflanzlicher Kost, die (bei ausreichenden Nahrungsangebot) kein Fleisch zum überleben brauchen – Ja, da geh ich mit und verzichte dem entsprechend selbst auf Fleisch und Co. Aber bestimmt sind wir keine reinen Pflanzenfresser von Natur aus! Warum?

Der Mensch ernährt sich schon solange von tierischen UND pflanzlichen Lebensmitteln. Schon die frühesten „Dokumente“ die Menschen hinterlassen haben, die Höhlenmahlerein, zeigen Jagdmotive und in den Höhlen oder deren Umfeld wurden Müllplätze mit Knochen gefunden. Eine solange Gechichte des Fleischkonsums bei einem reinen Herbivoren erscheint doch sehr unrealistisch, oder?

 

Warum machen uns Fleisch, Milch und Eier eigentlich krank?

All die Krankheiten, die nun von Vegan-Predigern mit tierischen Lebensmittel assoziiert werden, treten erst in den letzten paar Jahrzehnten verstärkt hervor. Ich denke es liegt sicher zu einem Großteil am „zu viel“ an tierischer Nahrung. Aber auch an der Qualität dieser! Das Problem sehe ich da in der Ansammlung von Giften in Tieren, die sich dann natürlich auch in Milch und Eiern wiederfinden.

Unsere Umwelt ist verschmutzt und die Schadstoffe in Luft, Erde und Wasser werden von allen Organismen auf genommen und sie sammeln sich in ihnen an. Da Pflanzen in der Regel keine anderen Lebewesen aufnehmen ist ihre Belastung, je nach Standort unterschiedlich hoch und bei guten Bedingungen verhältnismäßig gering. Aber unbelastete Pflanzen werden wir nicht mehr finden.

Wenn nun Tiere diese Pflanzen fressen, reichern sich diese Gifte in ihnen an, je nach Qualität des Futters und der Region in der sie gezogen werden, dürfte die Belastung recht unterschiedlich sein. Aber sicher deutlich höher als bei pflanzlicher Kost, die aus der selben Region und den selben Anbaurichtlinien hervor geht wie die Futtermittel. Bei der konventionellen Tierhaltung kommen, neben der überall vorhandenen Umweltverschmutzung, noch Ackergifte dazu, die über den Futterpflanzen ausgebracht wurden, Medikamente und Tiermehl, das aus genannten Gründen höher als pflanzliches Futter belastet sein dürfte.

Es ist bekannt, daß Raubtiere in freier Wildbahn teilweise bereits durch die Belastung ihrer Nahrung mit Umweltgiften bedroht sind. Fortpflanzung und Lebenserwartung gehen zurück, die Geier in Indien sind meines Wissens nach bereits Ausgestorben. 🙁

Es wäre dumm zu glauben, daß uns das alles nicht auch schädigt! Es läßt sich heute durch keine Studie herausfinden ob es tatsächlich das Fleisch ist, das uns schadet oder viel mehr das, was darin angereichert ist. Es gibt einfach kein unbelastetes, natürliches, tierisches Lebensmittel um entsprechende Versuche zu machen. Deshalb ist es auf jeden Fall sinnvoll auf tierisches zu verzichten.

Es ist, meiner Meinung nach, heutzutage sinnlos darüber zu diskutieren, ob unser Organismus zur Verwertung tierischer Kost gemacht ist oder nicht. Mit dem Verzicht darauf reduziert man mit Sicherheit die Aufnahmen von Umwelt giften. 😉

Zum Thema „der Mensch, Pflanzen- oder Allesfresser“ habe ich noch mehr zu sagen und werde das auch nach und nach machen. Aber soweit Meine Gedanken zu diesem Punkt, wie siehst Du das?

Liebe Grüße!                                                                                                                          Rufus

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