Der Ein-Stunden-Blog

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Eine Strategie gegen die Anfangsschwierigkeiten?

Seit einen Jahr trage ich mich nun mit dem Gedanken diesen Blog zu starten. Zunächst schrieb ich einfach mal auf Facebook drauf los. Das funktionierte zunächst recht gut, doch Facebook ist einfach zu flüchtig, wenn man etwas schaffen möchte das über länger Zeit verfügbar sein soll. Ich weiß zwar noch nicht ob es da draußen überhaupt genug Menschen gibt, die meine Ergüsse lesen wollen um sich darüber Gedanken zu machen… Aber mir gibt es beim schreiben, so hoffe ich, ein besseres Gefühl wenn ich weiß, meine Artikel können von Interessierten auch mit vertretbarem Aufwand gefunden werden.

Deshalb habe ich diesen Blog hier angelegt und auch begonnen Texte dafür zu verfassen. Eine „Über mich“- und ein Start-Seite begann ich mehrfach aufzusetzen. Ich schrieb und verbesserte, doch nie war ich wirklich zufrieden und was ich gestern verfasst hatte, habe ich morgen verworfen und von neuem begonnen. Auf diese Weise entstanden viele Dateien die ich alle in einem Ordner auf meinem Rechner sammle, aber vermutlich nie veröffentlichen werde.

So dümple ich nun schon viel zu lange dahin und die Frustration über meine eigene Unfähigkeit endlich ins handeln zu kommen und mit dem substanzlosen Träumen und Planen aufzuhören stieg stetig an. Ich habe in vergangen Jahr auch viel Online-Kongresse zum Thema „Berufung leben“ verfolgt und nach jedem war ich wieder hoch motiviert – für ein paar Tage. Auch jetzt habe ich wieder so einen Kongress hinter mir, doch diesmal möchte ich endlich Nägel mit Köpfen machen und dazu kam mir nun die folgende Idee:

Ich werde jetzt jeden Tag eine Stunde diesem Blog widmen. In dieser Stunde werde ich einen Text verfassen, korrigieren, formatieren und, das ist der entscheidende Punkt, gleich online stellen, OHNE nochmal eine Nacht darüber zu schlafen. Denn so habe ich es gehalten als ich noch auf Facebook schrieb und das hat funktioniert! Also nicht täglich und auch nicht eine Stunde, aber eben in einem Rutsch fertig gemacht und gepostet. Dafür habe ich allerdings meist weit mehr als eine Stunde gebraucht, da ich nicht gerade ein Schnellschreiber bin und der hohe Zeitaufwand hat dann eben dazu geführt, daß ich mir immer seltener die Zeit nahm und sie auch nicht mehr in Facebook investieren wollte.

Warum eine Stunde?

Nun ich denke das ist ausreichend Zeit einen kurzen Artikel mit den „Gedanken des Tages“ zu verfassen. Ich dachte dabei an eine halbe Stunde zum Schreiben und eine halbe zur Korrektur und Formatierung, ob das so hinkommt wird die Zeit zeigen, ist ja einfach mal ein Versuch. Großartiges Design wird es da natürlich nicht geben und Bilder auch nur wenn gerade was passendes zur Hand ist. Es wird also hauptsächlich Text geben.

Warum täglich?

Um eine Routine zu entwickeln und mich selbst ein wenig zu fordern. Es geht mir darum mich erst mal dar zu gewöhnen regelmäßig etwas zu veröffentlichen.

So, nun hat der Wecker geklingelt und die halbe Stunde die ich mir zum Schreiben eingeplant habe ist vorbei also werde ich hier abbrechen, das wichtigste ist gesagt. Wenn Dich interessiert wie es mit meinem Blog weitergeht, warum ich ihn schreiben möchte und worum es überhaupt gehen soll – schau morgen wieder vorbei!

Was hältst Du von meinem Plan? Bist Du bereits erfolgreicher Blogger und hast Verbesserungsvorschläge?

Ich wünsche Dir eine schöne Zeit und freue mich wenn Du wieder reinschaust und besonders motivierend wäre ein Kommentar von Dir!

Liebe Grüße                                                                                                                     Rufus

5 Gedanken zu „Der Ein-Stunden-Blog

    • Lieber Daniel,
      ich danke Dir für Dein Interesse. Auch ich habe keine Ahnung/Erfahrung mit dem was ich hier tue 😉 Dieser Blog ist einfach ein Experiment und ich bin schon gespannt wo es hinführt und wie er sich noch entwickelt!
      Da mein Blog vorläufig mehr oder weniger Tagesbuchcharakter haben wird und ich jeweils schreiben möchte was mich aktuell gerade beschäftigt, habe ich keine Bedenken das ich täglich etwas finde, was mir schreibenswert erscheint. Auf Grund der zeitlichen Beschränkung, die ich mir auferlege, halte ich es auch für sehr wahrscheinlich, daß ich die Themen die ich ansprechen werde, gelegentlich auch über mehrere Tage hinweg behandeln werde. Ob es dafür auch Publikum gibt, ist natürlich eine ganz andere Geschichte und das kann nur die Zeit zeigen…

  1. Hallo Rufus,
    ich kenne dich und deine Kommentare bzw. Artikel , seit dem ich dich letztes Jahr in derHochsensibilitäts-Kongreß-Gruppe auf Facebook kennen gelernt habe.
    Ich lass auch deine Artikel zum Thema deines Gartenprojekts.
    Mir hat damals deine Art und Einstellung zu dem, was du dich geäußert hast ganz gut gefallen.
    Ich wünsche dir für deinen Ein-Stunden-Blog viel Erfolg und Durchhaltevermögen!
    Ich bin gespannt, was dabei herauskommt!
    Alles Gute Lothar

    • Hallo Lothar,
      schön, daß Du her gefunden hast! Meinen Blog gleich mit einem so treuen, motivierenden und kommunikationsfreudigen Fan starten zu können ist ein tolles Gefühl. <3
      Deine Treue wir sicher belohnt werden, denn von meinem Gärtchen, dessen Entwicklung Du so interessiert verfolgt hast wird es sicher immer wieder zu lesen geben. Ich warte schon auf den Start der neuen Gartensaison, ich fürchte das Beet ist viiiieeeel zu klein für all das, was ich gerne anbauen möchte. 😉
      Nachdem ich zum Ende des Jahres hin immer fauler geworden bin und kaum noch auf FB gepostet habe, hab ich schon lange nochts mehr von Dir gehört. Ich hoffe Du bist gesund durch den Winter gekommen?
      Liebe Grüße
      Rufus

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